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Wohnbausiedlung Inningen

Entwicklung

Nachdem der "1000 jährige Reichsziegel" den neuen Anforderungen von Wärmeschutz und Minimierung des Primärenergieeinsatzes samt wirtschaftlichem Bauablauf auch als Porenziegel nicht mehr gerecht wurde, wurde in Bayern stellenweise wieder mit der alten zimmermannsmäßigen Holzständerbauweise experimentiert. Die Vorteile der in den 80iger Jahren gegenüber Massivbauten noch um 30% teureren Holzbauten hatten uns am Lehrstuhl für Hochbaukonstruktion an der TU-München dazu gebracht, über einen sparsameren und rationnelleren Einsatz des immer wieder reproduzierbaren Allround-Baustoffs Holz nachzudenken. Durch die Kombination der amerkanischen Leichtbauweise „Two by four“ mit dem kanadischen Timber-Frame mit innovativer Dämmstofftechnik gelang der Coup über ausgeklügelte Regelkonstruktionen Holzhäuser günstiger als Massivbauten herstellen zu können.

Die ersten Holzrahmenhäuser in Deutschland überhaupt wurden 1986 von unserem Büro (Walloschke&Wossnig) in Stätzling bei Augsburg konzipiert.

Seither haben wir in Bayern und anderen Bundesländern über 100 Reihenhäuser, Doppelhäuser, Einfamilienhäuser in Holz und das erste

Selbsthilfe-Projekt in Bayern "Das Dorf" in Inningen (25 kosten- u. flächensparende Reihenhäuser in Holzsystembauweise) realisiert

Der Kunstförderpreis von 1994 für eine Holzbausiedlung spornte zur Entwicklung von "Öko- Häusern" unter Berücksichtigung aktiver u. passiver Nutzung der Solarenergie über Wintergarten-, Trombewandkonstruktionen, TWD und Photovoltaik an. Die Synthese aus Holz, Glas und massiven Baustoffen wurde untersucht.

Gemeinsamen mit Prof Peter Wossnig wurden u. werden die praktischen Erfahrungen, Forschungsergebnisse und Weiterentwicklungen veröffentlicht.

Es entstanden Artikel und Projektveröffentlichungen zum Thema "Bauen mit Holz" in allen einschlägigen Artchitekturzeitschriften sowie Lehrbücher wie Holzbau für Architekten (Weka ), Holzrahmenbaupraxis (Bruderverlag Neuauflage für 2005 geplant), Holzbaukonstruktionen mit Prof. G. Küttinger, Grundlagen zum ökologischen Bauen mit

Prof. Kaup (Weka) sowie die Vorbereitung des Praxishandbuches Ökotoxikologie der Baustoffe (Weka)

2000 wurde der erste ökologische Sozialwohnungsbau für das Land NRW in Duisburg als Expo-Pilotprojekt mit innovativen Grundrissfunktionen barrierefrei fertiggestellt . Baukosten ca. 1.750,--DM/ m², vergleichbare Massivbaukosten liegen bei 2.100,--DM/m².

Ebenso wurden etliche Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Kindergärten, Bürogebäude und Geschäftsgebäude realisiert.

In Augsburg-Inningen entstand 1989 das erste Selbsthilfeprojekt für Niedrigenergiehäuser in ökologischer Bauweise in Deutschland.

Beschreibung

Wohnanlage mit 25 Reihenhäusern an der Archimedesstraße in Augsburg: Kosten- u. Flächensparendes ökologisches bauen in Holzrahmenbauweise

Das Inninger Projekt enthält all die Ansätze und Erfahrungen, die zur Durchführung einer Selbsthilfeaktion notwendig sind.

Vom Vertragswerk zum Projektmangement über die Verknüpfung der Gruppenmitglieder, Bauablauf, Gewerke, Gewährleistung und Verwaltung wurde die „Software“ für ein friedliches konstruktives Miteinander geliefert.

Die Bauherren wurden über Vortragsveranstaltungen zum Thema mit langen Diskussionsabenden begeistert und gefunden.

Ein Baubetreuer wurde engagiert, der ein kompliziertes Vertragswerk zum Ankauf der Grundstücksteile direkt vom Besitzer ermöglichte und gleichzeitig die Rechtsbeziehgung unter den Selbsthilfegruppenmitgliedern regelt.

Gemeinschaftsausschreibungen, -Materialeinkäufe und Gerätegemeinsachften brachten die Kosten auf ein äußerts günstiges Niveau.

Der Bauträgergewinn blieb beim einzelnen Bauherrn.

Alle Beteiligten lernten die Vorteile und auch die Spannungen in einer Gemeinschaft kennen. Erfahrungen die außer Kostenreduzierungen allen auch ein Stück Lebenserfahrung gebracht hat. Baubeginn 1988, Fertigstellung des letzten Abschnitts 1990

Leider konnte sich das Sadtplanungsamt für Inningen nur das Satteldach vorstellen (man mußte wohl Rücksicht nehmen auf den Ortsteilgeschmak), so daß damals schon bekannte zeitgemäßere Wohnformen unterbleiben mußten, die vielleicht auch unsere Bauherren nicht angenommen hätten.

Gesamt Grundstücksgröße ca. 6000 m2
Einzelparzelle ca. 260- 340 m²
Nutzfläche je nach Hausbreite ca. 130- 150 m@
Gemeinschaftsflächen ca. 300 m²
Bewohner 25 Familien
Gesamt Kinderzahl im Dorf 1990 75 Kinder u. Jugendliche
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1. Planungsansätze

1.1 STÄDTEBAU

Die Anlage wurde nach kosten-, flächensparenden und ökologischen Gesichtspunkten konzipiert, die sich auch in einer ansprechenden auflockernden Gestaltung ausdrücken, da von Anfang an die individuellen Wünsche der einzelnen Bauherren berücksichtigt wurden. Geplant wurde gemeinsam.

Kostengünstig gegliederte und versetzte Baukörper heben sich in der Regel wohltuend von zu dichter Bebauung ab. Gemeinsame Pätze sind Erlebnisräume für Kinder, Treff- und Kommunikationsbereich für die Alt und Jung. Besondere Wegeführungen verstärken den räumlichen Eindruck und lassen keine Langeweile zu.

Proportionsregeln zu Wandhöhen, Dachneigungen, Gebäudeabständen und Fassadengliederungen, Gliederungen, Verengungen und Aufweitungen schaffen erlebbaren schützenden Außenraum wie ihn uns klassische Altstadtkerne bieten.

Obwohl in die Jahre gekommen erzeugen die individuell gestalteten Fassaden immer noch Vielfalt und bieten Identifikationsmöglichkeiten. Dies wurde durch feinfühlige Materialcollagen, verschiedene Holzschalungen oder Putz erreicht.

1.2 KOSTENGÜNSTIGES BAUEN

Durch einen ausgeklügelten Bebauungsplan wurden die Grundstückskosten gegenüber den heutigen Normalsiedlungen halbiert- bei erheblich höherer Qualität der Wohngärten. Enorme Einsparungen entstehen auch durch Nebengebäudekonzepte, die anders als bei üblichen Bebauungsplänen, einen Keller völlig überflüssig machen. Bauherren können also ohne Nachteil sparen. Allerdings gab es in Inningen den Kellerwunschgendefekt.

Beträchtliche Kosteneinesparungen brachte die teilweise von Handwerkern betreute Eigenleistung, Crashkurse für den Trockenbau.

1.3 KONZEPT

Gemeinschaftsprojekte nach kosten-, flächensparenden ökologischen Gesichtspunkten enthalten zusätzlich zum Hausgarten auch gemeinschaftsflächen, die sowohl Erholungs- als auch Nutzwert besitzen.

Dabei könnte auch ein Natur- oder Schwimmteich einen wichtigen Beitrag zum Mikroklima der Anlage beitragen. Wasser auf dem Dorfpltz war zumindest mal angeregt.

Blick- u. Rufbeziehung zum Kindererlebnisbereich ist gewährleistet.

Ein wichtiger Aspekt der Selbsthilfe ist die Möglichkeit, „Muskelhypothek“ einzubringen.

Planungs-, Arbeits-, Geräte-, Fahrgemeinschaften legen schon zu Beginn des Vorhabens den Grundstein für weitreichende Prozesse der Selbsthilfe auch für zukünftige Lebensbereiche bis ins Alter, so daß derartige Anlagen einen hohen förderungswürdigen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnehmen werden.

1.4 GEMEINSINN

Kommunikationsflächen als günstigere Erschließung wie Wohnwege Plätze, Wintergarten,Vivarium oder Gemeinschaftshaus für Jugend, Senioren u. Kindergruppe mit vielfältiger Veranstaltungsnutzung .

Gemeinschaftsarbeitskonto an Gemeinschaftsflächen wie Gartenanlagen, Dorfplatz, Zentrum.

Mitwirkung bei Bau und Pflege gemeinsamer Aussenanlagen.

1.5 INFRASTRUKTUR

Fahrender und ruhender Verkehr bleibt deutlich vom Wohnbereich entfernt. Gleichzeitig entsteht im Falle einer Carport- Ausbildung eine überdachte offene Spiel- und Aufenthaltsfläche.

Die deutliche Entfernung des Parkplatzes wird auch der Forderung nach Autobenutzung nur zu besonderer Freizeitbewegung gerecht.

2. Holzrahmenbauweise

Grundansatz für diese Entwicklung waren neben der Reduzierung der Baukosten bei gleichzeitiger Erhöhung von Wohnwert und Gestaltungsqualität nicht zuletzt auch ökologische Forderungen (Verringerung der Schadstoffbelastung, wohnmedizinische Aspekte, Energieeinsparung usw.)

Natürlich werden auch die streng ausgelegten bauphysikalischen Anforderungen mehr als erfüllt.

Hier sind im einzelnen Schall-, Brand- und Wärmeschutz (Sommer/ Winter) zu nennen.

Holzbauweisen haben durch Detail, also Konstruktions- und Montagerationalisierungen zu Kostenvorteilen von ca. 20% gegenüber den Massivbauweisen geführt.

Die Massivbauweisen mußten daraufhin soweit preislich nachgeben, so daß der Unterschied nur noch 10% ausmacht.

Nachdem die neue Wärmeschutzverordnung greift, verteuern sich die Ziegelwandkosten über die Thermohaut, so daß der alte Vorteil von mindestens 15% bleibt.

Werden die Kriterien von Energieeinsparung, kurzer Bauzeit und Wohnflächengewinn durch dünnere Wände berücksichtigt, liegt der Vorteil wieder um mindestens 20% höher ohne die ökologischen und energetischen Vorteile zu messen.

Konstruktion:

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Im Folgenden soll noch eine kurzer Überblick über die wichtigsten Argumente für den „neuen Baustoff“ gegeben werden.

2.1 EINKLANG MIT DER NATUR

Holz wird immer im Einklang mit der Natur stehen, da es ein immer wieder durch Photosynthese (Sonne) reproduzierbarer Baustoff ist. Dagegen steht beim Ziegel und Beton ein hoher Primärenergieaufwand (brennen/ sintern).

2.2 BRANDSCHUTZ

Der Holzrahmenbau erlaubt F90b Feuerwiderstand bei Gebäudetrennwänden (ohne chemische Behandlung, allein durch entsprechende Beplankung), F30 also bei Normalwänden in Gebäuden, bei denen der letzte zu Wohnzwecken begehbare Fußboden nicht höher als 7,0 m liegt. Beim Inninger Projekt wurden die Trennwände noch gemauert.

2.3 LÄRM

Das vielschichtige Masse-Federsystem bei Leichtbauwänden erfüllt selbstverständlich höhere Lärmschutzanforderungen.

2.4 MATERIAL

Die dünnere Beplankung läßt gerade erst die hohe Dämmung zu.

Die (eigentlich unnötige) Imprägnierung besteht aus ungiftigen Borsalzen.

Der Primärenergieaufwand wird beim Holz hauptsächlich durch die Sonne geliefert.

Dämmstoffe wie Isofloc, Gutex , Schafwolle sind Recycling- bzw. Naturprodukte.

Der Aufwand für Gipskartonplatten und die Substitutionsprodukte der alten Mineralfaser ist im Verhältnis zu Ziegel, Innenputz und Thermohaut sehr niedrig anzusetzen.

Durch unsere Abgasstoffe bei Hausbrand, Verkehr, Verstromung und Produktion verrotten Putzfassaden schon nach 15 Jahren. In der Regel wird dann mit Holzverschalungen und Dämmung nachsaniert, da Holz gegen chemische Angriffe weitgehend resistent ist.

Holz braucht ab 2,5 cm Schalungsstärke keinen Anstrich. (Normale Schalung lasiert 2 cm)

Bei Wasserschäden reicht die Diffusionsfähigkeit der im Holzbau verwendeten Materialien aus, um durch-zutrocknen. Die Einhaltung der Konstruktionsvorschriften ist zu überwachen.

2.5 SCHÄDLINGE

Hausböcke, Termiten, Fäulen usw. kommen im getrockneten und mit Borsalz behandelten Bauholz nicht vor. Ein nachträglicher Befall ist ausgeschlossen.

Die Gefahr besteht bei Verwendung von nassem frischen Holz, oder wie in den Nachkriegsjahren geschehen, bei Verbau von jahrzehntelang bewittertem Konstruktionsholz.

2.6 HALTBARKEIT

900 Jahre alte gotische Stabkirchen und das älteste auf deutschem Boden gefundene Bauwerk, ein Holzbrunnen bei Münster in Westfalen, ca 7.000 Jahre alt, sind Zeugen für Langlebigkeit.

Der konstruktive Holzschutz ist dem chemischen weit überlegen.

2.7 KLIMA

Im Holzhaus muß dafür gesorgt werden, daß die besonnten Fenster verschattet werden können, um eine Überhitzung der Räume durch den Wintergarten-Effekt zu verhindern. Die neuen Konstruktionstechniken bilden aus regelbarer Verschattung und hohem Dämmwert z.B. auch mit translucenter Dämmung die Synthese aus Energieeinsparung und -erzeugung.

2.8 ÖKOLOGIE

Die Recyclingfähigkeit ist für Holz besonders gegeben.

Holz, ein natürlicher Baustoff , der Körperwärme nicht abfließen läßt, zudem leicht zu bearbeiten und ungiftig ist und einen positiven psychologischen Effekt der Behaglichkeit erzeugt, wird in Zukunft allein deswegen noch mehr Beachtung finden.

Allein der Verbrauch von Holz erhält in unserer Gesellschaft unsere Wälder, da ohne wirtschaftlichen Anreiz kein Wald und damit unsere grüne Lunge gepflegt würde.

Neuere Untersuchungen haben übrigens ergeben, daß Stickstoff- u. bestimmte Schadstoffimmissionen unsere Bäume schneller wachsen lassen, wobei allerdings das Lebensalter der Bäume reduziert wird, was wiederum durch nachhaltige Forstwirtschaft ausgeglichen wird.

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2.9 FÖRDERUNGSFÄHIGES ZUKUNFTSWEISENDES BAUVORHABEN

Die folgenden Stichpunkte sollen nochmals die hohe Innovation bei Konzept , Ökologie, Kosten- und Flächeneinsparungen solcher Bauvorhaben beleuchten.

Mit diesen Konzepten sollen nicht einfach nur rigoros Einsparungen vorgenommen werden, sondern mit Hilfe eines ganzheitlichen Konzepts für "Außen", "Innen" und Umgebung sowie zu Material und Funktion sogar ein Mehr an Qualität erreicht werden.

Die Systembauweise ermöglicht einen großen Anteil an Eigenleistung und bei allen Ausbaugewerken.

Das Bauvorhaben wurde von Anfang an nach den beiligenden ökologischen Gesichtspunkten und Kriterien konzipiert u. Überwacht. Besonderer Wert wird auf die Wohngesundheit und Wohnhygiene gelegt, wobei auch psychologische Gesichtspunkte eine Rolle spielen werden.

Das Gebäude sind so konzipiert, daß der passiven Nutzung der Solarenergie Rechnung getragen wird.

Teure wartungsintensive Techniken wie Fotovoltaik, Wärmetauscher und Solaranlagen wurden zur Diskussion gestellt und der Einbau bzw. Anschluß optional vorbereitet.

3. Kosteneinsparungen

3.1 BEIM KONZEPT

3.1.1 Einfaches Erschließungssystem Wohnwege

3.1.2 Offene Grundrisse als Starterhome für spätere Zutaten u. Veränderungen geeignet, sparen zunächst Wandflächen.

3.1.3 Sereiengewerke ermöglichen vereinfachte Statik, Produktion u. Montage.

3.1.5 Die Unterkellerung hätte teilweise entfallen können, da Geräteschuppen u. Garagen teilweise direkt am Grundstück liegen

3.2 BEI DER HEIZUNG

3.2.1 Wegen der Niedrigenergietechnik (Wärmebed. unter 50 KW) keine bes. Anford. den Heizraum

3.2.2 Auf Wunsch Zusammenschlüsse für Gemeinschaftsheizung (war bei den Banken nicht durchsetzbar)

3.2.3 bis zu 40% weniger Energieverbrauch.

3.2.4 Reduzierung von CO² Emission

3.2.5 Wärmerückgewinnung (Aus Kostengründen zur Bauzeit nicht durchsetzbar)

3.2.6 Wärmetauscher (Aus Kostengründen zur Bauzeit nicht durchsetzbar)

3.2.7 Passive Nutzung der Solarenergie (Damals noch zu teuer)

3.2.8 Heatpipes mit Fördermitteln, Amortisation nach 15 Jahren (Damal noch nicht sereienreif)

3.3 BEI DER KONSTRUKTION

3.3.1 Geringerer Bauaufwand. Der standartisierte Holzrahmenbau, erlaubt einen hohen Vorfertigungsgrad

3.3.2 Kurze Bauzeiten sparen Zinsen und bewirken Mietzeitverk. der Altwohn. (Richtfest nach 2 Wochen)

3.3.3 Wegen den teilweise dünneren Wände mit nur 20cm Aussenwandstärke wird gegenüber den Massivbauweisen ein Wohnflächengewinn von bis zu 10% erzielt. ( Bei 100m² fast ein Kinderzimmer)

3.3.4 Bei empfindlichen Gründungsverhältnissen kann die gegenüber der Massivbauweise nur 30% so schwere Baumasse mit einer preiswerteren Gründung auskommen. Nur damit ist das Grundstück überhaupt wirtschaftlich bebaubar.

3.3.5 Durch die einfach zu bearbeitende Konstruktion sind evtl. große Eigenleistungsanteile für den Mieter als Muskelhypothek möglich.

3.3.6 Hohe Veränderbarkeit, Flexibilität mit allen Trockenbauvorteilen

3.3.7 Geringerer Bauaufwand, günstigere Mieten.

3.3.8 Variable Wohnraumzuschaltung, Vergrößerung und Verkleinerung nach Familienstruktur.

3.4 BEI DER ÖKOLOGIE

3.4.1 Holz als ökologischer Baustoff immer wieder reproduzierbar

3.4.2 Holz als der CO² Binder schlechthin

3.4.3 Schadstoffausstoßverringerung beim Hausbrand

3.4.4 Physiologisch und hygienisch wertvolle Oberflächen (Naturgipsplatten mit Absorbtionsvermögen bei Schadstoffen

3.4.5 Guter Feuchteaustausch (Klima, Behaglichkeit)

3.4.6 Schnell reagierende Heizung

3.4.7 Wiederverwertbarkeit von Materialien nach Nutzungsablauf

3.4.8 Geringer Wartungsaufwand, da keine ökotoxikologische Bealstung

3.4.9 Beständig gegen Schwefelverbindungen von Schadstoffimmissionen

3.4.10 Keine durchgehende Stahlarmierung in Decken und Stützen (Farradayeffekt, Felder, Magnetismus)

3.4.11 Regenwasserversickerung und Speicheranlage mit Biotopausbildung (Verbesserung des Mikroklimas)

3.4.12 Vorges. schalltrennende Balkone gleichzeitig als Pflanz- und Rankgerüste (Klimafass., grüner Pelz)

3.5. ENTWÄSSERUNG

3.5.1 Gemeinschaftsanschlüsse der Abwässer, wenn zulässig (Teilweise ausgeführt)

3.5.2 Gemeinschaftssickerschächte

3.5.3 Kleinkläranlage, Schilfteichversickerung (War nicht zulässig)

3.5.4 Recycling der Abwässer (War nicht zulässig)

3.5.5 Regenwassersammelanlage (teilweise eingebaut)

Aufgestellt: Walloschke Architekten (proj/selbsthi/Dorf)

Gratzmüllerstr. 3
86150 Augsburg

Telefon: 0821/34547-0
Fax: 0821/513385

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